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quäldich-Mitglied Ulli

Mitglied seit 17.07.2005.
Kontakt: Ulli Mail an Absender

Persönliche Angaben

Ort: 56348 Loreley
Staat: Deutschland
Geburtsjahr: 1959

Nachdem ich bis ins Jahr 2004 nur gelegentlich geradelt bin und die Jahresfahrleistung zwischen 700 und 1000 km schwankte wollte ich 2005 (Das Kampfgewicht lag bei 105 kg) mal etwas mehr radeln. Als Ziel waren 2000 km gesetzt. Ein Rennrad hatte ich schon seit 1999 und das sollte nun mehr genutzt werden. Am Jahresende 2005 standen dann 3300 km auf dem Tacho und 20 Kilo weniger auf der Waage.
Aber nur hier im Taunus, Hunsrück, Westerwald zu fahren erfüllte mich nicht richtig. So suchte ich nach Alternativen.
Das erste Rennradforum auf das ich stieß war Quäldich. Hier fühlte ich mich auf Anhieb wohl. Ich fand einen Forumsteilnehmer aus dem Westerwald der auch nach Herausforderungen suchte. Er wollte unbedingt in die Alpen, ich war unentschlossen. Am Ende konnte er mich überzeugen und vom 01. Juli - 08. Juli 2006 fuhren wir gemeinsam eine organisierte RennradTransalp.

Von Fischen über Oberjoch, Hahntennjoch nach Imst. Weiter über Pillerhöhe, Reschenpass nach Prad. Über Stilfserjoch und Ofenpass nach Zernez. Bernina, Forcola Livignio nach S. Caterina und am nächsten Tag über Gaviapass und Tonale nach Cles. Die letzte Etappe über Andalo und Passo Ballino nach Riva. Eine SUPER Tour auch wenn ich am Hahntennjoch eigentlich wieder zurückfahren wollte. Darüber mehr unter mein erster Pass.

Eine kleine Geschichte noch.
Wir hielten vor einer Straßenbaustelle an welcher gerade frischer Teer auf die Fahrbahn aufgebracht war und eine Walze diesen verdichtete. Vor uns stand eine kleines ital. Männlein mit einem Rot/Grünen Lolli in der Hand. Die Rote Seite zeigte zu uns. Wohl etwas müde vom langen Lolli in die Höhe halten lies er ihn etwas sinken und unser Guide blies zum Aufbruch. Ich habe noch nie einen so überraschten Gesichtsausdruck gesehen, als plötzlich 18 Radfahrer an dem Straßenposten vorbeizogen und 18 gleichmäßige ca 1 -2 Zentimeter tiefe Furchen in den noch warmen Asphalt zogen.
Nach ca 10 Km am Hotel angekommen verfluchten wir allerdings unsern Guide. Die Laufräder hatten einiges von dem warmen Teer aufgenommen und wir benötigten ca eine Stunde um die Räder wieder einigermaßen frei zu bekommen.
Der Gesichtsausdruck des Postens wird mir aber immer in Erinnerung bleiben.