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Renko ist Redakteur im quäldich-Team.
33 Befahrungen von 33 verschiedenen Auffahrten an 31 verschiedenen Pässen.

Mein erster Pass

Letzter Pass gefahren: Jahorina bei Sarajewo, am 21. August 2011
Neueste Entdeckung: Galicica-Sattel, Mazedonien, am 9. August 2011
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Erster Pass: Flüela, 1993
Einfachster Pass: keiner...
Härtester Pass: der nächste...
Schönster Pass: Gavia, Cayolle
Höchster Pass: Taglang La, 2009
Heissester Pass: Col du Galibier, 2003
Nässester Pass: Col du Glandon, 2005
Kältester Pass: Passo del Bernina, 2009
Längster Pass: Kaunertaler Strasse, 2007
Steilster Pass: Alte Jenesier Strasse, 2006
Schlechtester Pass: Colle del Colombardo, 2007
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Touren
1997: Ofenpass - Sella Ronda - Timmeljoch. Erste Reise in die Dolomiten. Erste Fahrt über das Timmelsjoch, überschattet von Knieschaden. Unterbruch bis...
2003: Montreux - St. Bernard - Nizza. Wiederaufnahme von Radfahren: oft hart, aber schliesslich erfolgreich.
2004: Thonon-les-bains - RdGA - Nizza. Ereignisreiche Reise in den Süden, Schneesturm auf dem Bonnette, Sonne in Nizza.
2005: Biarritz - Sölden. Erste Reise durch die Pyrenäen, Horrorverkehr an der Côte d'Azur, dann Alpenpässe ohne Ende. Infolge Unwetters Umleitung nach Genf und dort Abbruch.
2005: Steigungstour Südtirol - Friaul - Kärnten - Tirol - Vorarlberg. Unvergessliche Herbsttour.
2007: Martigny - Menthon- Martigny. Dreiwöchige Odysee auf Militärpisten in Piemont, meist Teerstrassen in Frankreich.
2008: Genf - Queyras - Aoste - Martigny. Von Knieproblemen überschattete Tour, auch nicht gerade sommerliches Wetter.
2009: Himalaya. Die 480 Kilometer vom grünen Manali in die Hochwüste von Ladakh. Nie steil, meist geteert, aber trotzdem anspruchsvoll...höchst empfohlen!
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Fünf Pässe, die einen besonders netten Eindruck hinterliessen:
Col de la Core - nicht hoch, aber sehr hübscher, verkehrsarmer Pyrenäenpass, zwei Kunstseen an der Westseite, prächtige Ausblicke vom Pass gen Osten.
Gfrill - Bergnest oberhalb von Salurn im Etschtal. Eine Sackgasse für Rennradler, für MTBler besteht die Möglichkeit zur Weiterfahrt ins Fleimstal. Eine ziemlich knackige Nummer, aber auf jeden Fall die Mühe wert!
Monte Padrio - die abschnittsweise ausgesprochen steile Auffahrt aus Süden bringt den Radler zur Kammstrasse nach dem Mortirolo: ein Traum im Herbst!!
Ibergeregg - der Beginn liegt bloss 40 Minuten von Zürich entfernt, aber sehr aussichtsreich, einige Ergänzungsmöglichkeiten, ideal im Frühling und Herbst, und wenn der Föhn aufwacht, auch im Winter!
Pfannenstiel - mein Hausberg, nahe Zürich aber noch sehr ländlich, endlose Möglichkeiten, eine um die 30% steil, tolle Ausblicke, oft Schnee im Winter, was will man noch mehr?
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Fünf Pässe, die einen besonders grossartigen Eindruck hinterliessen:
Timmelsjoch - die kühn trassierte Auffahrt aus dem Passeiertal ist im Herbst beinahe unschlagbar schön, und wenn die ausgedehnten Lärchenwälder jenseits der Passhöhe im oberen Ötztal das herbstliche Farbenspiel machen, hat man ein unvergessliches Erlebnis!
Col du Gondron - französischer Alpenpass aus den 50er Jahren, eine Auffahrt ohne jegliche Modernität, wohl einmaliger Panoramablick vom Berg Janus.
Breithorn Furggen - unbekannte Schweizer Kriegsstrasse, über zehn Kilometer ohne Asphalt, und dies bei einer Dauersteigung von zwölf prozent. In den letzten Kilometern teilweise richtig energieraubend. Stellt bekanntere Killerpässe in den Schatten. Grossartige Ausblicke auf die Berner Alpen sowie ins malerische, unberührte Saflischtal. Einziger Haken: man muss wieder runter.
Col du Parpaillon - der letzte ungeteerte Monsterpass in Frankreich. Lange Auffahrt aus Westen, dann acht Kilometer Schotterhölle zum Scheiteltunnel, danach 11 weitere Schotterkilometer hinunter bis zum rettenden Asphalt. Kaum fahrbar mit dem Renner, aber zwischen "kaum fahrbar" und "unfahrbar" besteht Spielraum! Einmalige Angelegenheit, darf in der Pässesammlung eigentlich nicht fehlen!
Col Agnel - Der "Cottische Monster" neben dem "Cottischen Kaiser", dem 3900m hohen Schlechtwetterberg Monte Viso. Wenig befahrener, nicht in eine Tagestour integrierbarer Riesenpass, mit Steigungen beiderseits von über 10%, und dies in über 2500m Höhe. Beinahe ein Unikat!
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Fünf Pässe, die mich ans Limit brachten:
Col du Galibier 2003 - untrainiert, neues Velo, schlechter Sattel, und noch dazu Jahrhunderthitze. Ein Pass, den man lieber nicht unterschätzt...
Val d'Isère 2004 - nur die 20km Strecke ab Bourg St. Maurice, aber Lebensmittelvergiftung, sinnloser Kampf um nichts.
Colle dei Morti 2005 - langer Tag, dann achterbahnartiges Auf und Ab-Spiel von Demonte bis hinter S. Giacomo. Grosse Müdigkeit und Hunger. Dann beginnt die Auffahrt....
Kaunertaler Strasse 2007 - langer heisser Tag, Kurbel defekt, dann das Schild "39km"...pfui.
Baralacha la 2009 - erster hoher Himalaya-Pass. Nicht steil, aber kein Sauerstoff. Fährt man einen Alpenpass bei Erkältung, so begreift man Sauerstoffmangel!!
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Weitere Pläne im Sattel:
1. Die Route de Diligence im Valais Romande, Fiescheralp und Aletschgletscher im Oberwallis, die Kriegspisten im Ortlergebiet, Pra Campo usw.
2. Monte Pasubio
3. Sikhim
4. Die 3000km Höllenstrasse Kashgar-Lhasa
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Gebiete, die man früher hätte bereisen sollen
Die hohen Bergdörfer und Pässe in Dagestan und Tschetschenien, alte Handelswege reichen bis über 4000m. Manchmal muss man die Chancen im Leben umgehend packen, denn...das "Window of Opportunity" kann jederzeit schliessen - und macht vielleicht erst wieder in 100 Jahren auf!!!
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